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KiPa-cash-4-kids - Kinderpatenschaften für arme und bedürftige Kinder
Mehr Infos unter: www.kipa-cash-4-kids.de



Information über den Projektträger:
Träger des Projektes Kinderpatenschaften für arme und bedürftige Kinder (KiPa) ist
das Projekt LebensWert gemeinnützige GmbH. Das Projekt wurde 2007 von Pater Tobias gegründet
und hat sich mittlerweile als feste Beratungsinstanz in Duisburg etabliert. Neben
der allgemeinen Sozialberatung deckt das Projekt ein breites Spektrum von
Hilfsangeboten ab. Von Ämterbegleitungen über Deutschkurse und Bewerbungstrainings
bis hin zur professionellen Seelsorge reicht das Angebot, welches auf dem Grundsatz
der Hilfe zur Selbsthilfe beruht. Die beiden SozialarbeiterInnen arbeiten als eine Art Sozialcoach, um Hilfesuchenden den Weg
zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Soziodemographisch gesehen
ist unser Klientel sehr heterogen. Von der verwitweten Rentnerin bis zur
alleinerziehenden jungen Mutter bekommen wir durchgehend Anfragen
nach Hilfestellungen.

Projekthintergrund:
Die Notwendigkeit des Projektes KiPa setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen.
Das Armutsrisiko von Kindern ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Es gibt
zudem Bevölkerungsgruppen, die einem besonders hohen Armutsrisiko ausgesetzt
sind. Dazu gehören Kinder von Alleinerziehenden, Kinder in ausländischen Familien,
sowie Kinder, in deren Familien SGB-II-Leistungen bezogen werden oder kein
Haushaltsmitglied einer Vollzeiterwerbstätigkeit nachgeht. 

Kinderarmut in Industrieländern bedeutet nicht, dass die Kinder auf der
Straße leben und betteln müssen. Offiziell gilt als arm, wer seinen
Lebensunterhalt mit weniger als der Hälfte des deutschen Durchschnittseinkommens
bestreiten muss. In der Praxis bedeutet arm sein aber vor allem Vernachlässigung.

Das Projekt konzentriert sich deshalb nicht primär auf immaterielle Armut, da es
zahlreiche Stellen gibt, an denen Essen ausgeteilt wird. Vielmehr geht es bei
KiPa um die materielle Armut und deren Folgen, als da wären kulturelle Armut,
ein erschwerter Zugang zu Bildung, soziale Ausgrenzung und Isolierung.
Es geht darum, Kindern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Grundsätzlich sollen sozial benachteiligte Kinder gefördert werden, in Kombination
mit weiterführenden Hilfsangeboten an die Eltern.

Zielgruppe:
Die Zielgruppe von KiPa sind allgemein gesagt Duisburger Kinder und indirekt
deren Familien. Durch unsere tägliche Arbeit haben wir und insbesondere meine
beiden Sozialarbeiterinnen direkten Kontakt mit vielen bedürftigen Hartz-IV Familien.
Diese Gruppe stellt einen Teil der Zielgruppe dar und zwar den Teil, der relativ leicht
erreicht werden kann und dem die Angebote von KiPa niedrigschwellig präsentiert
werden können. Die Angebote richten sich jedoch auch an kinderreiche Familien,
die oft einer besonderen finanziellen Belastung ausgesetzt sind und die als Haushalt
mit nur einem Vollzeitverdiener nur knapp über der Bemessungsgrenze für Hartz-IV liegen.

Durch die Lage unserer beiden Büros haben wir engen Kontakt zu türkischen Familien in
Hamborn und zu russischen und polnischen Familien in Neumühl. Familien
mit Migrationshintergrund werden somit aktiv in unsere Angebote mit einbezogen.
Bezüglich der Altersstruktur konzentrieren wir uns gezielt auf Kinder, so dass wir bevorzugt
Jungen und Mädchen bis zu einem Alter voncirca 10-11 Jahren unterstützen und
in angebrachten Ausnahmefällen aber auch darüber hinaus Hilfe anbieten.

Projektbeschreibung:
Das Projekt KiPa ist als Projekt im Projekt konzipiert. Mittels Patenschaften sollen Kinder gezielt gefördert werden. Das Spektrum der Förderung verläuft angelehnt an das Bildungspaket für Kinder der Bundesregierung. Allerdings geht die Förderung durch KiPa noch einen Schritt weiter. Das staatliche Bildungspaket beinhaltet lediglich den Beitrag für einen Sportverein oder eine Musikschule. Kurz gesagt, die Vereinsbeiträge werden übernommen. Damit ist den meisten Kindern jedoch nicht geholfen, da bei den vielen Freizeitaktivitäten‚ Nebenkosten‘ anfallen. Um aktiv in einem Sportverein mitmachen zu können wird entsprechende Sportbekleidung benötigt. Für den Fussballplatz ist es unabdingbar geeignete Schuhe zu tragen, um Tennis spielen zu können wird ein Schläger benötigt, beim Klettern muss eine Sicherungsausrüstung angeschafft werden. Gleiches gilt analog für beispielsweise die Musikschule, da Musikunterricht ohne eigenes Instrument zwar möglich, aber nicht sinnvoll ist und andererseits wieder zur sozialen Ausgrenzung führt, wenn es Kinder ohne eigenes Instrument gibt. Ebenfalls fallen bei sportlichen Aktivitäten im Verein gegebenenfalls Startgelder oder Reisekosten zu Auswärtsspielen etc. an.
Mit 10 € wird der Mitgliedsbeitrag finanziert, die darüber hinausgehenden Kosten müssen aber auch gedeckt werden, damit die benachteiligten Kinder sozial integriert werden können.Soziale Teilhabe soll aktiv gefördert werden. Mitgliedschaften in Sportvereinen werden ebenso gefördert, wie beispielsweise Unterricht an einer Musikschule. Patenschaften können auch für Theaterbesuche oder andere Bildungsangebote übernommen werden.

Ziel des Projektes:
Ziel des Projektes ist die soziale Integration von benachteiligten Kindern. Soziale Kontakte beispielsweise in Sportvereinen oder Musikschulen fördern nicht nur diese Integration, sondern vermitteln des Weiteren gesellschaftliche und christliche Grundwerte. Kinder aus benachteiligten Familien fällt es zudem oftmals schwerer sich innerhalb von Gruppen angemessen zu behaupten und Sport ist ein guter Katalysator für familiäre Probleme. Die Kinder lernen sich angemessen zu verhalten und ihre Probleme nicht durch Aggressionen zu lösen. Ebenfalls werden talentierte Kinder in sozial benachteiligten Familien seltener entdeckt und ihr Begabung bleibt oft unerkannt. Durch gezielte Förderung von Talenten soll dieser Tatsache effektiv entgegengewirkt werden.

Bankverbindung des Projektträgers:
Bank im Bistum Essen
Gildehofstraße 2
45127 Essen
BIC-Code: GENODED1BBE
IBAN: DE 57360602950010766036
Kontoinhaber: Projekt LebensWert